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Aut_Leo Teenie

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 32 Wohnort: Austria
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Verfasst am: 28.10.2005, 15:12
Titel: F.E.A.R. |
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Hallo Leute. ich bin nun fast mit Fear durch, und möchte euch deshalb an meiner Spielerfahrung teilhaben lassen *ÄHEM*
Hier sit mein Test und meine Beurteilung des Spiels:
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F.E.A.R. (UK Version)
First Encounter Assault Recon
Von den Machern von Nolf1+2 und Aliens versus Predator2 kommt nun der nächste shooter: Fear. Ihr seid ein echter Fiesling. Eure Kampffähigkeiten sind im gesammten US Militär gefürchtet, eure Reflexe besser als die einer Katze auf Stims. Doch damit seid ihr gerade gut genug für die geheimste und beste Spezialeinheit der vereinigten Staaten: Der First Encounter Assault Recon ( Erst Kontakts Angriffs Aufklärung, nettes Akronym, oder ), oder kurz Fear. Als der neue Kundschafter des Teams werdet ihr gleich ins kalte Wasser geworfen…
Denn was sich nun anbahnt ist eine Mischung aus dem Ami Actionkracher „Die Hard“ und dem japano Horrorstreifen „the Ring“, gemischt mit etwas „Akte X“. Die Macher des Spiels scheinen aber auch Fans weiterer japanischer Produkte gewesen zu sein, denn die Story bedient sich teilweise an Metal Gear Solid, Final Fantasy 7 und Akira. Wie euch im Vorspann vermittelt wird, ist wieder mal was extrem schiefgelaufen. Der „Psychokommandeur“ eines geheimen US Stützpunktes, sein Name lautet Paxton Fettel“, der per telephathie ein ganzes Battaillon an Klonsoldaten steuert, hat anscheinend etwas zufiel „Das Schweigen der Lämmer“ und „Hanniball“ nach Dienstschluss geschaut – Er bekommt gewaltig Appetit auf Menschenfleisch. In einem schnellen Streich rückt seine Klonarmee aus, und besetzt mehrere Gebäude in New York, inklusive einem Streng geheimen Komplex für Raumfahrt, und überwältigt das Sicherheitspersonal. Während sich Paxton Fettel an ein paar Leichen labt, wird die Fear auf den Plan gerufen. Ihr sollt nun Paxton Fettel eliminieren, um dem Spuk ein Ende zu machen. Doch die Dinge sind nicht so einfach wie sie scheinen… Und was ist mit dem immer wieder auftauchenden Mädchen im roten Kleid, das euch immer wieder verfolgt?
Wie der Name schon andeutet, versucht Fear euch auf einen wahren Horrortrip zu schicken. Abwechselnd zu den beinharten Gefechten mit den Klonsoldaten, wird euch ein kleines Mädchen immer wieder einen gewaltigen Schrecken einjagen. Ein merkwürdiges Knistern im Funkgerät kündigt meist die ein oder andere Attacke an. Da fällt plötzlich das Licht aus, Blut tropft von der Decke oder eine merkwürdige Gestalt springt euch an. Für Grusel ist auf jeden Fall gesorgt.
Das besondere an den Kämpfen von Fear ist die Zeitlupenfunktion: Im Kampf gegen die brutal intellegente KI der Klone ist normalerweise kaum ein Blumentopf zu gewinnen. Sie verschanzen sich, rennen aus eurem Sichtfeld und Fallen euch in die Flanken. Um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen, kann man nun die Zeit verlangsamen, wodurch sich spektakuläre Manöver eröffnen. Dadurch kann man z.b. den ein paar Gegnern den Kopf wegschiessen, in Deckung hechten, und dem nächsten Feind mit einem saftigen Roundhouse-Kick auf die Bretter schicken. Wenn einem aber dann plötzlich die Zeitlupenfunktion ausgeht, steht man meist recht blöd dar. Die Reflexleiste lässt sich deshalb durch die in den Levels versteckten Reflexbooster permanent erweitern. Oft lohnt es sich deshalb, in jede Abzweigung des Levels zu schauen, da man so an die seltenen Reflex- und Gesundheitsbooster, oder auch die eine oder andere Superwaffe einsacken kann.
Durch die Zeitlupenfunktion kommt teilweise arges Max Payne 2 Feeling auf, insgesammt ist das Spiel stilistisch (sowohl grafisch, als auch gameplaytechnisch, es gibt sogar die aus den MP Teilen bekannten Alptraumsequenzen) recht ähnlich. Wem Max Payne 2 gefallen hat, der macht mit Fear kaum was verkehrt. Ein ganzer Abschnitt im Spiel erinnert sogar derrmassen frappierend an MP2, dass er fast schon als eine Hommage an genanntes Spiel gesehen werden kann.
Zur Technik: grafisch macht Fear grossteils einiges her: Eine fast schon lächerlich hohe Anzahl an herumschwirrenden Prtikeleffekten in den Kämpfen sorgt für echtes Hollywod feeling. In fast allen Oberflächen bleiben inschusslöcher zurück, die dank Bump Mapping plastisch wirken. Allerdings ist der Levelaufbau selbst recht eckig und karg. Die grossen Büroraume sind meist recht leer und zwar mit hochaufgelösten und mit Bump Mapping verzierten, aber dennoch langweiligen Texturen versehen. Die Chraktermodelle sind ziemlich detailliert geraten, bei Beschuss bleiben auf der Kleidung Blutflecken zurück. Insgesammt wird mit Blut und Splatter nicht gegeizt, der rote Saft spritzt nur so, Köpfe platzen bei Beschuss durch die Schrotflinte, oder gleich ganze Körper lösen sich bei ausreichender Bleiabfüllung in Zeitlupe in schleimigen unwohlgefallen auf. Bei Granatenexplosionen kann man die Einzelteile der Gegner aufklauben. Leichen bleiben überdies bis man den nächsten Levelabschnitt betritt liegen, was teilweise für richtiges „IM SUCH A BADASS!!!!“ Feeling sorgt, wenn man mal später unter umständes das Kampfgebiet noch mal durchqueren muss. Aktiviert man die Zeitlupe legt sich ein Filter über das Bild, Kugeln ziehen einen Schweif hinter sich her, und die Geräusche sind verzerrt. Man wird sich nach den ersten Kämpfen fragen, wer doch gleich noch mal John Woo war… Leider hat das alles aber seinen Preis, ohne 2 GB Ram, 3 Ghz Prozessor und einer Geforce 6 verliert fear sehr viel an Spannung. Oder verkommt zur Ton-Diaschau.
Der Sound des Spiels ist sehr gut, immer passende, gruselige Musik untermalt meist das Spielgeschehen. Die Waffengeräsche sind recht gut, insgesammt können sich sämtliche Geräusche, sei es nun das Knarzen einer Tür, das Umkippen eines Putzeimers oder eine wuchtige Granatexplosion hören lasen. Die englische Sprachausgabe ist Erstklassig.
Das Waffenarsenal deckt die Wünsche eines jeden Teilzeitrambos vollkommen ab. Eine Maschinenpistole mit abartig hoher Feuerrate, ein Sturmgewehr, das ein Hybrid zwischen G36 und G3 mit 7.62mm Munition ist, die allseits beliebte Schrotflinte, eine Partikelstrahlscharfschützenwaffe, die den Gegner bei einem Treffer in ein dampfendes Skellett verwandelt und das fiese Bolzengewehr, das eure Gegner gegen Wände nietet werden meist in eurem Inventar sein, dass übrigens maximal 3 Waffen umfassen darf. Eher unnütz aber nett sind die Dualpistolen, eine automatische Granatkanone, der schwächliche Raketenwerfer und ein nur im Salvenmodus abfeuerbares Sturmgewehr mit Zielfernrohr.
Die KI ist wie gesagt äusserst Klever, leider seid ihr aber, im Gegensatz zu ersten Ankündigungen, niemals mit Kumpels unterwegs. Dies ist äusserst Schade, Teamgefechte hätten nochmals Abwechslung ins Spielgeschehen gebracht. Die Gegnerpalette ist leider nicht allzu gross, über normale Soldaten bis zu Spezialeinheiten und getarnte Ninjakrieger geht sie kaum heraus. Einzig die verdammt schwer gepanzerten Heavy Armors und Wachroboter sorgen immer wieder mal für Abwechslung.
Das grösste Problem an Fear, ist allerdings die Voraussehbarkeit. Wann auch immer Feinde in der Nähe sind, ist ein Schockeffekt ausgeschlossen und umgekehrt. Dies führt zu einer Minimierung des Effekts. Ist ein Feind zu hören? Aufatmen! Jetzt kommt sicher nichts Unvorhergesehenes. Ist man jedoch schon eine Zeit lang auf keinen Widerstand mehr gestossen, wird sicher gleich was passieren. Weiterhin sit auch ein Problem, dass man in den Gruselsequenzen bis auf wenige Ausnahmen, keine Lebensenergie verlieren kann. So wirkt das Ganze eher wie eine Art Geisterbahn, wenn man diese Logik im Hinterkopf behält verliert Fear ziemlich von seiner grusligen Atmosphäre.
Der Multiplayer-Modus von Fear ist durchaus solide, die Waffenbalance ist noch nicht ganze perfekt, wer aber immer schon mal Slowmotion im Multiplayer haben wollte, wird Fear lieben. Schade: 2 Der 4 Spielermodelle stehen nur Vorbestellern zur Verfügung, ein zusätzliches für Vorbesteller wäre okay gewesen, so bekommen diese aber das Doppelte des Normalkäufers.
Fazit:
Fear war auf jeden Fall sein Geld wert. Die Spieldauer beträgt leider nur um die 15 Stunden, somit ist man viel zu schnell durch. Obwohl das Spiel überall als „gottverdammt gruselig“ angepriesen wurde, muss ich leider zugeben, dass ich mich anderwärtig stärker erschreckt habe. Vielleicht bin ich einfach schon stark von Resident Evil, Eternal Darkness, Doom3 und AvP2 abgehärtet, aber es hätten ruhig mehr Schockereien sein dürfen. Ich würde Fear an alle Aktionliebhaber weiterempfehlen. Auf einer Skala von 1-10 würde ich fear 9 punkte geben - Das spiel hat ein paar kleinere Macken, und es fehlt etwas an Abwechslung, damit es wirklich ein Meisterwerk ist.
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Und, hats wer sonst noch? wie findet ihrs? |
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LordOfSteel ~Admin~

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.09.2004 Beiträge: 787 Wohnort: Kassel - Harleshausen
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Verfasst am: 28.10.2005, 17:37
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erm hast du das geschrieben *G*?
also meine meinung zu fear - ausgehend von der demo.
richtig geil  _________________ MfG. Yannic
Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sagen würde "wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge?
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Aut_Leo Teenie

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 32 Wohnort: Austria
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Verfasst am: 28.10.2005, 18:06
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| Ja, hatte mal wieder so richtig lust was zu kritisieren... *ähem* zu loben... Nicht auf die Rechtschreibung achten, die ist bei mir zurzeit etwas eingerostet. |
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kyuss Der Dude

Anmeldungsdatum: 02.10.2004 Beiträge: 2589
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Verfasst am: 29.10.2005, 11:43
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| Aut_Leo hat folgendes geschrieben: |
| Ja, hatte mal wieder so richtig lust was zu kritisieren... *ähem* zu loben... Nicht auf die Rechtschreibung achten, die ist bei mir zurzeit etwas eingerostet. |
Ich kenn das Spiel zwar nicht, aber der Bericht ist echt cool
Das Spiel ist für PC? |
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Aut_Leo Teenie

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 32 Wohnort: Austria
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Verfasst am: 29.10.2005, 15:17
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| Ja, es kommt aber warscheinlich auch für die Xbox360. |
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Blackmage 288 Weltherrscher

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.05.2005 Beiträge: 951 Wohnort: Spacecenter Babylon 5
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Verfasst am: 04.05.2006, 13:23
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Hab mir das Spiel gestern gekauft und dann so kurz nach 0.00 noch schnell ausprobiert...
Boah, der blanke Horror... positiv gesehen, natürlich!
Ich hab mich mehrmals dabei ertappt, daß ich vor Schreck zurück gezuckt bin bei einem der gelungenen Schockmomente... und dabei hab ich nur mal ca. 20 Minuten rein gespielt...
Da steht mir wohl noch was bevor!
Nur schade, daß ich´s aus Atmo-Gründen fast nur nachts zocken kann (will alles raus holen, was geht)...  _________________
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LordOfSteel ~Admin~

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.09.2004 Beiträge: 787 Wohnort: Kassel - Harleshausen
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Verfasst am: 04.05.2006, 13:50
Titel: |
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ja das spiel ist echt atmo mäßig richtig klasse. hab zwar nur die demo aber die war schon echt gut! _________________ MfG. Yannic
Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sagen würde "wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge?
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Blackmage 288 Weltherrscher

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.05.2005 Beiträge: 951 Wohnort: Spacecenter Babylon 5
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Verfasst am: 04.05.2006, 14:02
Titel: |
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Die Demo hab ich auch gezockt... und festgestellt, daß es entweder ein demo-exklusiver Abschnitt oder einfach ein späteres Level ist (allerdings fängt das Spiel genau wie die Demo mit einer Autofahrt zum Zielgebäude an; nur danach geht´s anders weiter). _________________
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